Genealogische Daten über die Familien Oertling, Könemann, Looft, Ziemens

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Diese Stammbaum wurde aktualisiert am May 1, 2018. Es gibt insgesamt 161 Nachnamen, ältester Eintrag: death von Achim Oerthling im Jahre 1556. Neuester Eintrag: birth von Private im Jahre 2017.

Kommentare oder Bemerkungen bitte an Sebastian Oertling.

Statistics — Genealogische Daten über die Familien Oertling, Könemann, Looft, Ziemens
Individuals
Males
255
54.6%
Females
204
43.7%
Total surnames
Families
Sources
Media objects
Repositories
Total events
638
Total users
7
Latest birth year
2017
This information is private and cannot be shown.
Earliest death year
1556
Latest death year
2017
This information is private and cannot be shown.
Average age at death
62
Males: 60   Females: 63
Average number of children per family
1.52
News
Duden Familiennamen
February 10, 2013 - 7:42:20 p.m.

Oertel, Oertl: aus einer Koseform von Rufnamen, die mit dem Namenwort ort gebildet sind (z. B. Ortlieb), entstandene Famliennamen.

Ort: 1. Wohnstättenname zu mhd., mnd. ort >Ecke, Winkel, Zipfel, Spitze, Anfang, Ende<.
2. Aus einer Kurzform ort gebildet sind (z. B. Ortlieb), hervorgegangener Familienname.
3. Herkunftsname zu den Ortsnamen Ort (Bayern, Österreich, Niedersachsen, Schleswig-Holstein), Orth (Schleswig-Holstein, ehem. Brandenburg/jetzt Polen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfahlen, Österreich).

Könemann: aus einer Erweiterung von Köne mit dem Suffix -mann hervorgegangener Familienname.

Köne: auf eine niederdeutsche Kurzform von Konrad zurückgehender Familienname.

Konrad: aus dem gleich lautenden deutschen Rufnamen (kuoni + rät) entstandener Familienname. Konrad war im Mittelalter einer der beliebtesten deutschen Rufnamen. Die einstige Volkstümlichkeit des Namens lässt sich noch an der Formel Hinz und Kunz (Kurzform von Heinrich und Konrad) = >jedermann< erkennen. Von der großen Anzahl heutiger Familiennamen, die auf Konrad zurückgehen, kann im Folgenden nur eine kleine Auswahl aufgeführt werden.
[...]
Auch die Familiennamen Köhn, Köhne, Köne, Kohnen, Köhnen, Koenen, Könen, Kohnke, Köhnke, Kohnle, Köhnlein, Kön(n)ecke, Könemann und zum Teil auch Kohn und Cohn leiten sich von Kurz- bzw. Koseformen von Konrad ab.

Ziemens: aus einer niederdeutsch-friesischen Form von Siemens, wobei Z- für S- eingetreten ist, entstandener Familienname.

Siemens: patronymische Bilderung (starker Genitiv) zu Si(e)men, einer Nebenform von Simon. Bekannter Namensträger: Werner von Siemens, deutscher Erfinder und Unternehmer, Mitbegründer der Elektrotechnik (19. Jh.)

Quelle: Duden Familiennamen: Herkunft und Bedeutung von 20.000 Nachnamen.

Der Ursprung des Familiennamens OERTLING
December 25, 2012 - 4:59:03 p.m.

1. OERTLING ist eine Kurz- und Verkleinerungsform altdeutscher Personennamen, in denen ein urgermanischer Wortstamm »uzdaz« mit der Bedeutung »Spitze, Ecke, Schneide« steckt, alt- und angelsächsisch sowie altfriesisch »ord«, alt- und mittelhochdeutsch »ort« (Spitze, dann Speer, Schwertspitze, stechende, schneidende Waffe). Der alte Sinn des Wortes ist noch in »Ortband« erhalten, dem Beschlag an der spitze der Schwertscheide. Aus solchen Rufnamen wie »Ortgies, -lieb, -win, -wolf« und dergleichen, die früher beliebt waren, heute aber nicht mehr gebräuchlich sind, entstand im vertrauten Kreise eine Kürzung »Ort«, die mit der Verkleinerungssilbe -el zu »Oertel, Ortel, Ordel, Oertle, Oertli, Ertel, Ertl« wurde.…

(Autor N.N., 1936 ?)

2. verwandte Namen:
        Ortgis: Ort|gies, -giese(n).
        Ortahar: Örder, Orterer
        Ortlaip: Ort|leb, -lepp, -löpp; Ohrlepp
        Ortliub: Ortli(e)b
        Ortman: Ort(h)-, Ohrt-, Ord(e)-, Örtmann (mhd. ortman »Schiedsrichter«)
        Ortmuot: Ortmund
        Ortolt: Ortelt, Örtel(t), Erdelt
        Ordwig: Ortwig (vgl. Ortwich)
        Ortwin: Orthwein
        Ordulf: Ort|olph, -loph, -loff, -lauf, -lob; Ordolff
    daraus die Kurzform  Ort: 
        Ort|, -el, -ung, -ius, , -ler, -ner; Ort(h)s, Ohrt(en); 
        Ord|el, -ig, -ung, Ört|el, -le, -li, -ling, -ge(n), Oert|li; Ert(e)l

(verschiedene Quellen, 2000)

3. Ort m: Mhd., ahd. ort »Spitze (bes. einer Waffe oder eines Werkzeuges); äußerstes Ende, Punkt; ecke, Rand; Stück; Gegend, Helle, Platz«, niederl. oord »Gegend, Landstück; Stelle, Platz«, aengl. ord »Spitze; Speer; äußerstes Ende«, schwed. udd »Spitze, Stachel« beruhen auf dem germ. uzda »Spitze«, das wahrscheinlich mit alban. usht »Ähre« und lit. usmis »Distel« verwandt ist.

Die ursprüngliche Bedeutung »Spitze« spiegelt im heutigen Sprachgebrauch noch die Verwendung von ›Ort‹ im Sinne von »Ahle, Pfriem« wider. Die Bedeutung »Spitze, äußerstes Ende, Ecke« sind bewahrt in geographischen Namen, z.B. Darßer Ort, Ruhrort, und in der Bergmannssprache, in der ›Ort‹ im Sinne von »Ende einer Strecke, Abbaustelle« verwendet wird (örtern bergmännisch für »an der Schichtstrecke Örter anschlagen«). Gewöhnlich wird ›Ort‹ heute in den Bedeutungen»Stand[punkt], Platz, Stelle« und »Siedlung, Dorf, Stadt« verwendet. An diesen Wortgebrauch schließen sich an die Bildungen orten »die augenblickliche Position bestimmen« (20. Jahrh.; dazu Ortung w), örtlich »eine bestimmte Stelle oder Ortschaft betreffend (18. Jahrh.; dazu Örtlichkeit w), Ortschaft w »Flecken, Dorf, kleine Stadt« (18. Jahrh.). 

Die Verkleinerungsbildung Örtchen s wird als verhüllender Ausdruck für »Abtritt« gebraucht (dazu Abort).

(nach Etymologie-Duden, 1963)

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